Stadt Steinheim
Malteser Steinheim
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Entstehung der Malteser Steinheim
Die Malteser Gruppe in
Steinheim wurde im September 1969 von Ferdinand Knoke ,
damals Lehrer in Steinheim , ins Leben Gerufen. Herr Knoke war auch
der erste Beauftragte , bis er aus beruflichen Gründen nach Paderborn
übersiedelte . Hier ist er bis heute in der Auslandsarbeit der Malteser aktiv.
In den ersten Jahren
spielte die Ausbildung von Schwesternhelferinnen für den
Katastrophenschutz eine große Rolle . Viele der damaligen
Steinheimer Schülerinnen wurden
seinerzeit ausgebildet. Mitwirkung im Katastrophen – schutz wurde in
zahlreichen Übungen geprobt. 1975 übernahm
Manfred Krois das Amt des Beauftragten. Es erfolgte die Verlegung der
Unterkunft von der Gartenstraße in die Flurstr. in den Keller unter der
Grundschulturnhalle. Hier wurden auch Ruheräume für das KTW Personal, welches am
öffentlichen Rettungsdiest ehrenamtlich an Wochen – enden teilnahm eingerichtet. Rettungssanitäterausbildungen unter Leitungdes Stadtarztes Dr.
Hans – Josef Liptow sowie Breitenausbildung , die über – wiegend von dem
Ausbilder Leo Kowalski durchgeführt wurden bildeten neben den
Sanitätsdiensten die Tätigkeitsfelder. 1984 ging das Amt des
Beauftragten an Winfried Rossius über, 1991 an Leonard Kowalski .
Mit dem zwangsweisen Ausstieg aus dem Rettungsdienst 1992 ging suczessive
auch die Zahl der aktiven Helfer zurück. Die Ausbildung wurde
von Kowalski , der als einzelner zu den erfolg – reichsten Erste –
Hilfe – Ausbildern auf Diözesanebene zählte , in beträcht – lichem Ausmaß
aufrecht erhalten. Hierdurch konnte eine solide finanzielle Grundlage geschaffen
werden.
1997 fanden sich
einige Mitarbeiter des St. Rochus Krankenhauses in Steinheim , motiviert
durch den Krankenpfleger und Rettungsassistenten Martin Franke , zuvor
tätig in der Diözese Hildesheim , die die Gruppe mit Neuem Leben zu
erfüllen suchten. Unter ihnen war auch Albert Bosserhoff, seit 20 Jahren Malteser in Bonn , der rasch zum Motor der neuen Gruppe wurde. Unter seiner
Führung wurde zunächst mit Aufnahme des Sanitäts – dienstes bei
Veranstaltungen begonnen. Auch überregional wurden die Steinheimer Malteser
wieder bekannt. Hierbei zeichneten sie sich durch hohe Fachkompetenz und
Unbefangenheit aus. Einsätze in Paderborn ,Bonn und Herne fanden statt. 1999 übergab Leo
Kowalski das Amt des Beauftragten an Albert Bosserhoff aus gesundheitlichen
Gründen ab. Dr. Hans – Josef Liptow schied ebenfalls aus dem Verband aus.
Seit dem 1.1. 2000 gehören zur Stadtleitung als Geschäftsführer
Gisbert Günther , bereits seit 1973 Kassenwart , als stellvertretende
Stadtbeauftragte Bettina Jakob und als Referentin für Einsatzdienste
und Einsatzgliederungsführerin Regina Wegener an. Durch die beiden
Ausbilder Ulrich Drewes und Alexander Gerling konnte die Breitenausbildung
fortgeführt werden .
2000 folgten Einsätze
beim Hl Jahr in Rom und bei der Love-Parade in Berlin. Mit der Berufung von
Doris Bosserhoff zur Ausbildungsreferentin 2001 ist dieser Kerndienst
weiter ausgebaut worden . 2002 konnten die bisher meisten Ausbildungen von
annähernd 500 verzeichnet werden. Hierbei zeichnete sich
zudem ein Trend hin zu den höherqualifizierten ab. Im Sommer 2002 musste
die Unterkunft in der Flurstr. geräumt werden , die Ausrüstung wurde
vorübergehend auf einem LKW zwischengelagert. Anschließend wurden
zwei Räume im ehemaligen evangelischen Jugendheim angemietet . Im
Sommer 2003 konnten die Kaufverhandlungen erfolgreich abgeschlossen
werden. Seit dem 1.9.2003 besitzen die Steinheimer Malteser endlich ein
eigenes Heim. 2002 schlugen die
Steinheimer Malteser mit der Einrichtung einer „Firmgruppe„ erstmals
einen neuen Weg zur Gewinnung neuer Mitglieder ein.
Dieses Projekt ist
bislang bundesweit einmalig und wurde vom geschäftsführenden Vorstand
des Malteser Hilfsdienstes in Köln prämiert. 2004 wurde das
Ausbildungsspektrum noch um Einsatzsanitäter- und Schwesternhelferinnenausbildung
erweitert. Mit der Grundsanierung des Gebäudes wurde
begonnen. Bereits 2006 konnte
der SH – Kurs in den neuen Räumlichkeiten abgehalten werden ,
die sich zudem auch außerhalb der Malteser großer Beliebtheit z.B.
für Familienfeiern erfreuen. Ferner wurde der
Fahrzeugpark auch mit persönliche, Einsatz der Helfer erweitert. So
konnte 2005 ein Gerätewagen Sanitätsdienst aufgebaut und in Dienst
gestellt werden , der seine Feuerprobe beim Weltjugendtag in Köln
bestand. Auch bei der FIFA WM 2006
waren die Steinheimer Malteser in Gelsenkirchen im Einsatz. Seit 2006 unterhält die
Gliederung eine Partnerschaft nach Polen zur Maltanska Sluzba
Medyczna in Starogard Gdanski ( ehem. Preussisch Stargard ).
Gegenseitige Begebnungen finden regelmäßig statt. Seit 2009 beteiligen sich
die Malteser in Steinheim am Großschadensvorsorge -konzepts des
Kreises Höxter durch Besetzung eines Krankentransport - , eines
Betreuungs – und eines Techniktrupps.

