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Malteser Steinheim

Wie wir wurden, was wir sind

Gegenwart

Seit dem 1.1. 2000 gehören zur Stadtleitung als Geschäftsführer Gisbert Günther , bereits seit 1973 Kassenwart , als stellvertretende Stadtbeauftragte Bettina Jakob und als Referentin für Einsatzdienste und Einsatzgliederungsführerin Regina Wegener an. Durch die beiden Ausbilder Ulrich Drewes und Alexander Gerling konnte die Breitenausbildung fortgeführt werden .

2000 folgten Einsätze beim Hl Jahr in Rom und bei der Love-Parade in Berlin. Mit der Berufung von Doris Bosserhoff zur Ausbildungsreferentin 2001 ist dieser Kerndienst weiter ausgebaut worden . 2002 konnten die bisher meisten Ausbildungen von annähernd 500 verzeichnet werden. Hierbei zeichnete sich zudem ein Trend hin zu den höherqualifizierten ab. Im Sommer 2002 musste die Unterkunft in der Flurstraße geräumt werden , die Ausrüstung wurde vorübergehend auf einem LKW zwischengelagert. Anschließend wurden zwei Räume im ehemaligen evangelischen Jugendheim angemietet . Im Sommer 2003 konnten die Kaufverhandlungen erfolgreich abgeschlossen werden. Seit dem 1.9.2003 besitzen die Steinheimer Malteser endlich ein eigenes Heim. 2002 schlugen die Steinheimer Malteser mit der Einrichtung einer "Firmgruppe" erstmals einen neuen Weg zur Gewinnung neuer Mitglieder ein.

Dieses Projekt ist bislang bundesweit einmalig und wurde vom geschäftsführenden Vorstand des Malteser Hilfsdienstes in Köln prämiert. 2004 wurde das Ausbildungsspektrum noch um Einsatzsanitäter- und Schwesternhelferinnen-ausbildung erweitert. Mit der Grundsanierung des Gebäudes wurde begonnen. Bereits 2006 konnte der SH - Kurs in den neuen Räumlichkeiten abgehalten werden, die sich zudem auch außerhalb der Malteser großer Beliebtheit z.B. für Familienfeiern erfreuen. Ferner wurde der Fahrzeugpark auch mit persönlichen Einsatz der Helfer erweitert. So konnte 2005 ein Gerätewagen Sanitätsdienst aufgebaut und in Dienst gestellt werden, der seine Feuerprobe beim Weltjugendtag in Köln bestand. Auch bei der FIFA WM 2006 waren die Steinheimer Malteser in Gelsenkirchen im Einsatz. Seit 2006 unterhält die Gliederung eine Partnerschaft nach Polen zur Maltanska Sluzba Medyczna in Starogard Gdanski ( ehem. Preussisch Stargard ). Gegenseitige Begenungen finden regelmäßig statt. Seit 2009 beteiligen sich die Malteser in Steinheim am Großschadensvorsorgekonzepts des Kreises Höxter durch Besetzung eines Krankentransport- , eines Betreuungs- und eines Techniktrupps.

Im Dezember 2009 erhielt der Stadtbeauftragte der Malteser in Steinheim, Albert Bosserhoff das Bundesverdienstkreuz für seine jahrelange, ehrenamtliche Tätigkeit für den Malteser Hilfsdienst. Landrat Friedhelm Spieker überreichte im Rahmen einer Feierstunde das Bundesverdienstkreuz im Auftrag des Bundespräsidenten. 

1990 - 1999

1991 ging das Amt des Beauftragten an Leonard Kowalski . Mit dem zwangsweisen Ausstieg aus dem Rettungsdienst 1992 ging suczessive auch die Zahl der aktiven Helfer zurück. Die Ausbildung wurde von Kowalski, der als einzelner zu den erfolgreichsten Erste Hilfe Ausbildern auf Diözesanebene zählte, in beträchtlichem Ausmaß aufrecht erhalten. Hierdurch konnte eine solide finanzielle Grundlage geschaffen werden.

1997 fanden sich einige Mitarbeiter des St. Rochus Krankenhauses in Steinheim, motiviert durch den Krankenpfleger und Rettungsassistenten Martin Franke, zuvor tätig in der Diözese Hildesheim, die die Gruppe mit Neuem Leben zu erfüllen suchten. Unter ihnen war auch Albert Bosserhoff, seit 20 Jahren Malteser in Bonn, der rasch zum Motor der neuen Gruppe wurde. Unter seiner Führung wurde zunächst mit Aufnahme des Sanitätsdienstes bei Veranstaltungen begonnen. Auch überregional wurden die Steinheimer Malteser wieder bekannt. Hierbei zeichneten sie sich durch hohe Fachkompetenz und Unbefangenheit aus. Einsätze in Paderborn, Bonn und Herne fanden statt. 1999 übergab Leo Kowalski das Amt des Beauftragten an Albert Bosserhoff aus gesundheitlichen Gründen ab. Dr. Hans Josef Liptow schied ebenfalls aus dem Verband aus.

1969 - 1990

Die Malteser Gruppe in Steinheim wurde im September 1969 von Ferdinand Knoke , damals Lehrer in Steinheim, ins Leben Gerufen. Herr Knoke war auch der erste Beauftragte, bis er aus beruflichen Gründen nach Paderborn übersiedelte. Hier ist er bis heute in der Auslandsarbeit der Malteser aktiv.

In den ersten Jahren spielte die Ausbildung von Schwesternhelferinnen für den Katastrophenschutz eine große Rolle. Viele der damaligen Steinheimer Schülerinnen wurden seinerzeit ausgebildet. Mitwirkung im Katastrophenschutz wurde in zahlreichen Übungen geprobt. 1975 übernahm Manfred Krois das Amt des Beauftragten. Es erfolgte die Verlegung der Unterkunft von der Gartenstraße in die Flurstr. in den Keller unter der Grundschulturnhalle. Hier wurden auch Ruheräume für das KTW Personal, welches am öffentlichen Rettungsdienst ehrenamtlich an Wochenenden teilnahm, eingerichtet. Rettungssanitäterausbildungen unter Leitung des Stadtarztes Dr. Hans - Josef Liptow sowie Breitenausbildung, die überwiegend von dem Ausbilder Leo Kowalski durchgeführt wurden bildeten neben den Sanitätsdiensten die Tätigkeitsfelder. 

Weitere Informationen

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