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Malteser Steinheim

Aktuelles

Aktuelle Termine

Erste Hilfe Kurse finden in der Regel jeden ersten Samstag im Monat statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Schauen Sie einfach vorbei und machen Sie sich fit für den Notfall.

 

Der nächste Erste-Hilfe-Kurs findet am Samstag, den 01.12.2018 ab 13:00 Uhr statt.

Der nächste Dienstabend findet am Donnerstag, den 06.12.2018 ab 19:00 Uhr statt.

Interessierte sind herzlich Willkommen!        

Thema: Nikolaus

 

 

Hier geht es zur Teambox Steinheim

Einsatzsanitäterlehrgang erfolgreich beendet

In Steinheim haben sich 10 Malteser im Rahmen eines 80 stündigen Lehrgangs erfolgreich zu Einsatzsanitätern ausbilden lassen. Neben dem Schwerpunkt der Ausbildung, der auf der medizinischen Qualifizierung lag waren unter anderm auch Einsatztaktik, Fragen der Dokumentation und Hygiene Bestandteil der Ausbildung. An Übungspuppen wurde intensiv die Reanimation trainiert und durch Fallbeispiele wurde das Vorgehen bei zahlreichen Notfällen geübt, so dass die Helfer bestens auf mögliche Einsatzsituationen vorbereitet sind. Alle Teilnehmer haben den Kurs erfolgreich mit den Prüfungen am 23. und 25. April 2018 abgeschlossen.

 

 

Das andere Ende der Notrufnummer 112

Die Schüler mit dem Leiter der Leitstelle Herr Ritter
In der Fahrzeughalle der Reservefahrzeuge
Der Leitstellenarbeitsplatz
Der Platz des Disponenten

Die Peter Hille Realschule hat sich entschlossen einen Schulsanitätsdienst einzurichten. 6 der angehenden Schulsanitäter in Nieheim, die vom Malteser Hilfsdienst in Steinheim ausgebildet werden, hatten jetzt Gelegenheit das "andere Ende der Notrufnummer 112" kennen zu lernen.
Mit dem Mannschaftstransportwagen der Malteser aus Steinheim wurden die Schüler an der Schule abgeholt und zur Leitstelle der Feuerwehr und des Rettungsdienstes des Kreises Höxter gebracht. Dort gab es vom Leiter der Leitstelle, Herrn Ritter, einen umfassenden Einblick in das Rettungswesen des Kreises Höxter.
Nach dem Vortrag wurden die Räumlichkeiten der Leitstelle und der Kreisfeuerwehrzentrale in Augenschein genommen. Es konnten Blicke in die Reserve RTW (Rettungstransportwagen) und das Reserve NEF (Notarzteinsatzfahrzeug) geworfen werden. Auch die Fahrzeuge für größere Einsätze wie der ELW (Einsatzleitwagen) und die AB (Abrollbehälter) MANV (Massen Anfall von Verletzten), AB Atemschutz und AB DekonV (Dekontermination Verletzter) erklärte Herr Ritter den SSDlern.
Über die Überprüfungsmöglichkeiten der Feuerwehrleute in den Teilen Fitness, Atemschutz, Feuerbekämpfung wurden die Schüler direkt an den Geräten informiert.
Der Abschluss bildete der Besuch der Leitstelle. In dem Raum sind z. Z. 4 Arbeitsplätze eingerichtet, an denen die Notrufe bearbeitet werden. An einem zeigte Herr Ritter den angehenden SSDlern was bei einem Notruf passiert. Dazu hat ein Schüler vom Handy die 112 angerufen. Der Notruf wurde entgegengenommen. Doch dann kam ein realer Notruf. Die Schüler konnten diese Bearbeitung verfolgen. Die benötigten Daten wurden abgefragt, der Notarzt und der Rettungswagen wurden aus unterschiedlichen Standorten zu dem Notfallort geschickt. Während der Anfahrt wurde den Rettungsdienstlern über Funk weitere Einzelheiten zu diesem Notfall mitgeteilt.
Um die Disponenten in der Leitstelle nicht weiter zu stören, haben wir an dieser Stelle den Besuch der Leitstelle abgebrochen, und sind zu einer Abschlussbesprechung in den kleinen Ausbildungsraum gegangen. Dabei zeigten sich die Schüler von Umfang und Funktion der Leitstelle sehr beeindruckt.

Sanitätsdienst bei Kirchweih

Der Kirchenraum
Die Steinheimer Malteser
Grundriss als Gästebuch
Marienstatue mit Auszug vom Magnificat
Der Meditationsraum
Der Tabernakel

Am 5. Februar 2017 hatten die Steinheimer Malteser den Auftrag zu einem besonderen Sanitätsdienst. Die neue Kirche der Landvolkshochschule und des Jugendhauses Hardehausen sollte eingeweiht werden. Selbst für Erzbischof Hans-Josef Becker war dies erst die zweite Kirchweihe in seiner 17jährigen Amtszeit. 300 Jugendliche weilten an diesem Wochenend zu einem "young mission weekend" in Hardehausen. Alle Plätze in dem großen Kirchenraum  waren belegt, viele Gläubige mussten stehen. 

In dem modern gestalteten Gotteshaus wird auch auf Multimediatechnik gesetzt. Liedtexte können mit einem Beamer angezeigt werden. Vor der Marienstatue wird z.B. das Magnifikat Zeile für Zeile eingeblendet, so dass auch nicht ganz textsichere Gläubige kräftig mitsingen konnten.

Für die Malteser war es ein ruhiger Sanitätsdienst.

  

Hier ein Link zu einem Pressebericht:

http://www.nw.de/lokal/kreis_hoexter/warburg/warburg/21679758_Erzbischof-weiht-neue-Jugendkirche-in-Hardehausen.html 

und noch ein Link zu einem Video der Kirchenweihe (Dauer 3 Min):

youtu.be/-aPHDCVwQzU 

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Neue Schwesternhelferinnen

Broschen für die Schwesternhelferinnen

Am 30.01.2017 konnte 18 Absolventinnen beim Malteser Hilfsdienst in Steinheim nach bestandener schriftlicher und praktischer Abschlussprüfung die Brosche der Schwesternhelferinnen überreicht werden.

Der 120 stündige Theorieteil, welcher seit September 2 x pro Woche durchgeführt wurde, fand damit seinen Abschluss. Zur Ausbildung gehört weiterhin ein 80 stündiges Praktikum, welches einige der Teilnehmer bereits absolviert haben.

Durch den ständig steigenden Bedarf an häuslicher und institutioneller Pflege bieten die Kurse eine solide Grundlage zum Einstieg oder der Weiterqualifikation im Pflegeberuf oder auch für die Pflege von Angehörigen.

In den kommenden Jahren wird der Bedarf an Pflege und Betreuung aufgrund des demographischen Wandels voraussichtlich weiter ansteigen. Der Malteser Hilfsdienst in Steinheim führt seit 2004 jährlich Grundkurse im Pflegehilfsdienst durch. Sobald ausreichend Anmeldungen vorliegen wird erneut ein Grundkurs durchgeführt. Anmeldungen und Informationen hierzu können telefonisch unter der Nummer 05233 / 7123 ab 14:00 werktags eingeholt werden. Aufbauend auf den Grundkurs werden seitens der Malteser weitere Weiterbildungsangebote vorgehalten, über die ebenfalls gerne informiert wird.

Betreuung der Gläubigen im Hl. Jahr der Barmherzigkeit in Rom

Hochamt in der Kirche Santa Maria di Anima

Am 22.10.2016 hieß es mal wieder auf nach Rom bzw. avanti Roma.

Nach etwas anstrengender Auto – bzw. Bahnfahrt traf sich die Einsatzgruppe bestehend aus Birgit Walter, Ute Pägel, Josef Markwort, Albert Bosserhoff (alle Steinheim ), Thomas Schweigert, Klaus Broszeit (beide Werl) und Dr. Albert Götte (Paderborn) auf dem Flughafen Düsseldorf.

Nach anderthalb Stunden Flugzeit, die die meisten von uns verschlafen haben , durften wir uns die römische Sonne ins Gesicht scheinen lassen. Sofort konnten wir unseren gewohnten Kleinbus besteigen, der uns, diesmal ohne Unfall , trotz beidhändigem Gestikulierens und gleichzeitigen Telefonierens des Fahrers zur Wohnung chauffierte. Nach Bezug der Zimmer, um die es auch keine Rangeleien gab, brachen wir dann zum Briefing in der Caserma Luciano Manara auf.

Das Briefing verlief deutlich geordneter als im April und der Geräuschpegel war sehr viel niedriger. Es waren eben außer uns nur eine italienische Gruppe und eine irische Gruppe dort. Anschließend ging es für uns alle in den Einsatz. Die Hälfte in San Giovanni , die andere Hälfte in Santa Maria Maggiore.

Nach dem Abendessen in einer typisch römischen Ostaria fielen wir alle todmüde in die Betten. Nach einem selbstgemachten Frühstück hieß es für die eine Gruppe Dienst in San Giovanni. Die zweite Gruppe begab sich zur Kirche Santa Maria di anima , wo sie ein deutschsprachiges Hochamt besuchte. Nach einem Fußweg durch die Stadt am Panteon vorbei mit einem Eis auf der Hand ging es bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen 23° über den Corso, wo man an Boutiken vorbeischlenderte zur Piazza del Popolo gelangte. Von hier mit der U-Bahn zur Basilika San Giovanni, wo die Dienstgruppe abgelöst wurde.

Unterstützung beim Sanitätsdienst beim Rendez-vous à Paderborn

Die Schlange vor der Mensa
Der Libori-Schrein auf dem Weg zum Schützenplatz
Der Altar mit dem Libori-Schrein auf dem Schützenplatz
 

Am 19.07.2016 haben 4 Malteser aus Steinheim ihre Paderborner Kollegen bei dem Sanitätsdienst "Rendez-vous à Paderborn" unterstützt. Unter diesem Motto trafen sich 2000 junge Gläubige aus Frankreich in Paderborn. Der Besuch begann mit der Verpflegung am Mittag. Nach einer sehr langen Busfahrt wurden die Jugendlichen durch die Mensa der Uni Paderborn mit Spaghetti und mit Getränken versorgt. 

Danach machten sich die einzelnen Gruppen auf, um die Stadt zu erkunden. Um 17:00 wurden die Reliquien des Hl. Liborius im Schrein zum Schützenplatz gefahren. Am Abend wurde dann auf dem Schützenplatz ein zweisprachiges Pontifikalamt gefeiert. Inzwischen waren auch einige deutsche Pilgergruppen dazu gekommen. Es war seit dem Besuch von Papst Johannes Paul II vor 20 Jahren, das erste Mal, dass die Gebeine des Hl. Liborius außerhalb des Liborifestes präsentiert wurden. Nach einer weitern körperlichen Stärkung gab es den Reisesegen. 

Die Pilgergruppen gingen gut gelaunt zu den Pendelbussen der Padersprinter.  Diese brachten die Weltjugendtagsfahrer zu den über 30 Bussen am Stadion. Bis zum Ziel Krakau lagen noch ca. 1000 km vor ihnen.

Hier ist ein Link zur Seite des Erzbistum Paderborn mit einem Bericht und einer Fotostrecke

Zum Bericht im Westfälischen Volksblatt gelangen sie hier

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Schüler der Krankenpflegeschule lernen den KTW kennen

Am Donnerstag hatten die Schülerinnen und Schüler zweier Klassen der Krankenpflegeschule in Brakel einen "Außentermin ". Zwei Steinheimer Malteser waren nach Brakel gekommen, um den KTW des Kathastrophenschutzes vorzuführen. Es wurden den Schülern die Möglichkeiten der Tragen gezeigt, die Geräte für EKG, Beatmung und Absaugung von Körpersekret aus Rachen und Atemweg wurde gezeigt. Auch die Diagnosegeräte für Blutdruck, Blutzucker Sauerstoffsättigung des Blutes wurden von den Maltesern gezeigt, wie auch Hilfsmittel um Frakturen zu schienen, Amputate zu versorgen und die vielen anderen Kleinigkeiten.

Währenddessen lernte die zweite Gruppe den umfangreichen Inhalt des 17 kg schweren Notfallrucksack kennen. Von A wie Ampullen bis W wie Wundschnellverband ist in dem Rucksack für den Notfall abseits des KTW alles vorhanden.

Bevor der Umgang mit Schaufeltrage, Vakuummatratze und der Trage gezeigt wurde, wechselten die Gruppen, so haben alle die Ausstattung des KTW kennen gelernt. Bei dem praktischem Teil konnten die Schüler selber die Handgriffe durchführen.

Fazit der beiden Klassen: Eine interessante Unterrichtseinheit.

 

Schwesternhelferinnenkurs startet in renovierten Räumen

Der diesjährige Schwesternhelferinnenkurses beginnt am 05.09.2016. Diese Ausbildung qualifiziert nach den Anforderungen des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen Interessenten, die als Pflegehelfer  in der Altenpflege tätig werden wollen oder dort bereits tätig sind. In Steinheim werden die erforderlichen 120 Unterrichtsstunden abends erteilt und zwar zweimal in der Woche montags und mittwochs. Der Kurs schließt am 30.01.2017.

Besonders freuen sich die ehrenamtlichen Dozenten des MHD Steinheim, dass der neue Kurs in renovierten Räumen stattfinden kann. Ein alter Wasserschaden hatte nämlich eine aufwändige Renovierung des Malteserhauses an der Hospitalstraße 7 durch eine Spezialfirma nötig gemacht. Nun sind Treppenhaus und Unterrichtsräume neu gestaltet und wieder voll funktionsfähig. Weitere Verschönerungsarbeiten der übrigen Räume werden von den Malteserhelfern noch ehrenamtlich durchgeführt.

Für die Teilnehmer des Schwesternhelferinnenkurses steht außerdem eine funktionsfähige Pflegepuppe zur Verfügung, die von Pflegedienst Mariental in Nieheim gespendet wurde. An ihr können die Teilnehmer Pflegemaßnahmen wie Lagerungen und Körperpflege üben.

 

Für den diesjährigen Kurs sind noch einige Anmeldungen möglich. Informationen und Anmeldungen erhalten Sie bei der Ausbildungsleiterin Doris Boßerhoff unter der Telefonnummer 05233 7123 nachmittags oder abends.

Sanitätsdienst beim Fahrzeugwerk Spier

Die Malteser bei Spier

Am 25.06. richtete das Fahrzeugwerk Spier einen Familientag aus. Mitarbeiter, Angehörige und Gäste hatten Gelegenheit das Werk und die neue Auslieferungshalle kennen zu lernen. Für das leibliche Wohl war auch gesorgt worden,  wie auch für die musikalische Unterhaltung. Für die körperliche Sicherheit sorgten die Steinheimer Malteser. Da dieser Sanitätseinsatz ruhig verlief, nutzten die Malteser die Gelegenheit, ihre Fähigkeiten zu vertiefen. Geübt wurde auch der Umgang mit der Trage. 

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Erste Hilfe für Senioren

- ein besonderer Erste Hilfe Kurs

Teilnehmer, Ausbilder und Phantom "Anne" Foto: GeiSt

Im Rahmen des GeiSt-Projektes hatten interessierte Steinheimer Senioren die Gelegenheit die wichtigen Grundlagen der Ersten Hilfe zu erlernen oder aufzufrischen. An insgesamt fünf Nachmittagen vermittelte Erste Hilfe Ausbilder Josef Markwort vom Malteser Hilfsdienst in Steinheim den Teilnehmern wie in lebensbedrohlichen Situationen bei verschiedenen Krankheitsbildern und auch bei kleineren Wehwehchen zu handeln ist. „Wichtig sei es, auch im Notfall Ruhe auf den Betroffenen auszustrahlen“ so Markwort.

Bei den regelmäßig angebotenen Erste Hilfe Kursen werden überwiegend jugendliche Führerscheinbewerber oder im Berufsleben stehende Betriebshelfer nach den Vorgaben der Berufsgenossenschaft ausgebildet. Aufgrund der speziellen Ausrichtung dieses Kurses konnte Markwort besonders auf Themenwünsche der Teilnehmer und die Besonderheiten bei Notfällen älterer Personen eingehen. Es bestand ausreichend Zeit die erlernten Hilfsmaßnahmen praktisch zu üben, wobei auch der Spaß nicht zu kurz kam. Die erfolgreiche Teilnahme an dem Kurs wurde am letzten Kurstag durch die Übergabe der Teilnahmeurkunde bestätigt.

Aufgrund der positiven Resonanz wird, bei ausreichender Teilnehmerzahl, im Laufe des Jahres voraussichtlich ein zweiter Kurs (Voraussichtlich 5 x Dienstags 16:00 - 17:00) angeboten werden. Ein Erste Hilfe Kurs mit einem besonderen Schwerpunkt kann darüber hinaus auch für andere Interessengruppen angeboten werden. Interessierte können telefonisch bei Ausbilder Josef Markwort Telefonnummer: 05233/5360 weitere Auskünfte erfragen, bzw. sich bereits unverbindlich anmelden.

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Katastrophenschutzübung mit der Krankenpflegeschule Brakel

Am 18. Mai 2016 fand die diesjährige Katastrophenschutzübung mit der Krankenpflegeschule Brakel statt. Die Auszubildenden konnten so, im Gegensatz zu dem für sie gewohnten Gegebenheiten im Krankenhaus, bei den Maltesern in Steinheim die Erstversorgung Verletzter unter realistischen Bedingungen im freien Gelände üben. Die besonderen Anforderungen bei der Versorgung "im Gelände" machten die Aufgaben zu einer Herausforderung für die Auszubildenden.

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Rom - Sanitätsdienst im Vatikan

Zu dem siebenköpfigen Team der Erzdiözöse Paderborn gehörten drei Helfer aus der Gliederung Steinheim. Neben dem Diözesanarzt Albert Bosserhoff waren Doris Bosserhoff und Eberhard Kerber im Dienste der Pilger tätig. Albert Bosserhoff war von den Eindrücken schlicht begeistert und berichtet folgendes:

"Also Rom war absolut super. Hier stimmte alles. Nach regelrechtem Flug und pünktlicher Landung verzögerte sich die Ankunft durch einen kleinen Unfall zwar ein wenig (Im römischen Berufsverkehr war unserem Minibus (Taxi) ein PKW aufgefahren.), dies konnte aber schnell geregelt werden. In der Wohnung angekommen wurden wir freundlich von einer Helferin der vorherigen Gruppe, die uns auch zum Eingangsbriefing geleitete, empfangen.

In der Kaserne der Italienischen Armee fand eine, leider etwas hektische, Vorbesprechung im Stehen statt. Wir erhielten unsere Fahrkarten für die öffentlichen Verkehrsmittel und schon ging die erste Gruppe, Doris Bosserhoff, Thomas Renzel, Stefan Biehl und ich in den Einsatz. Die fünf Stunden in der Sanitätsstation in St. Giovanni in laterano bestanden hauptsächlich aus dem Checken des Materials, welches ein zweites Mal mit einem ärztlichen Kollegen des SMRO durchgeführt wurde. Abends waren wir gemeinsam Essen, welches ein Helfer im wahrsten Sinne des Wortes leider verschlafen hat.

Die nächsten Tage bescherten uns weitere ruhige Dienste in St. Giovanni, am dritten Tag hatten wir zwei Patienten. Neben Erkundungen in Kleingruppen, hatten wir am Mittwoch, gemeinsam mit unseren sizilianischen Kollegen aus Siracusa und Catania, Gelegenheit die Villa Malta auf dem Aventin zu besuchen, wo wir eine Führung bekamen.

Die nächsten Tage hatten wir alle zusammen Dienst. Drei Tage in Maria Maggiore und zwei Tage in St. Paul vor den Mauern. Am Donnerstag Abend wurde uns die Erinnerungsmedaille in der Via dei Condotti verliehen. Anschließend haben wir in einem urtypischen römischen Restaurant, das über keine Speisekarte verfügt, aber super gut ist, mehr als reichlich gegessen und einen wunderschönen Abend verlebt.

Am Freitag ereilte uns dann jedoch die Beschwerde eines vatikanischen Kardinals. Dieser mockierte, dass unsere Helfer vor der Sanitätsstation in der Sonne gesessen hatten. Er hatte als Beweismittel auch gleich ein Foto von einem Vatikanfotografen machen lassen und an die Ordensregierung in die Via dei condotti geschickt. Offensichtlich hat seine Eminenz nicht an den Sonnengesang des Heiligen Franziskus gedacht.

Am Samstag wurden wir dann vom nächsten Team abgelöst. Das ablösende Team bestand aus Mitarbeitern der Malteser Krankenhäuser Kamenz und Duisburg, die sich nicht vorstellen konnten , dass man so etwas freiwillig
im Urlaub macht. Na ja, wir sind eben etwas verrückt.

Nach einem üppigen Mittagsmal wurden wir pünktlich von unserem Kleinbus abgeholt und zum Flughafen gebracht. Rückflug und Zugfahrt mit Umstieg in Hamm verliefen unspektakulär. Aus Paderborn wurden wir dann um 1:50 abgeholt, so dass wir um halb drei endlich im Bett waren - müde, aber voll zufrieden!!!!!!!"

 

 

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Unterwegs mit dem Flüchtlingszug von Passau nach Dortmund

Das Malteserteam in Passau
Das Sanitätsabteil

Am 07.01.2016 sollte ein Team der Steinheimer Malteser einen Flüchtlingszug von Passau aus zum  Zielbahnhof in Dortmund begleiten um bei medizinischen Notfällen Hilfe zu leisten. Die Anreise nach Passau erfolgte am Vortag. Da die konkreten Reisedaten erst kurzfristig zur Verfügung stehen, konnte auch die Organisation wie Hotelbuchung und Zusammenstellung der notwendigen Materialien erst unmittelbar vor der Abreise erfolgen.

Nach einer entspannten Zugfahrt kamen wir: Doris Bosserhoff, Josef Markwort, Alexander Menzel und Steffi Schoppe, am Abend des Dreikönigstages in Passau an. Der Abend stand zur freien Verfügung, so dass wir die Gelegenheit nutzten um uns neben dem Dom auch die schöne Altstadt von Passau anzusehen.

Der Zug wurde am nächsten Morgen mit einstündiger Verspätung bereitgestellt, so dass erst gegen 9:30 Uhr mit dem Beladen von Wasser und Lunchpaketen begonnen wurde. Zeitgleich wurden bereits, von der Polizei begleitet, Flüchtlinge zum Zug gebracht. Im Rahmen einer ersten Sichtung konnte von uns dabei bereits etwaiger Hilfebedarf geprüft werden.

Man konnte den Flüchtlingen die Strapazen der letzten Wochen/Monate ansehen. Eine Frau war so geschwächt, dass sie nur mit Hilfe von zwei weiteren Personen in den Zug gelangen konnte.

Nachdem der Zug um 10:57 Uhr gestartet war, machten sich zwei Malteser auf, um die an Bord befindlichen Flüchtlinge zu erfassen und die Zahlen dem Gemeinsamen Einsatz- und Lagezentrum zu melden, damit von dort die weitere Betreuung am Zielort besser koordiniert werden kann. Es stellte sich heraus, dass knapp 300 Flüchtlinge an Bord waren.

Anschließend wurden die Lunchpakete verteilt, wobei die Säuglinge und Kleinkinder zuerst versorgt wurden. Die meisten Flüchtlinge nutzten die Fahrt um zu schlafen.

Während der weiteren Fahrt haben wir kleinere und größere Verletzungen behandelt und uns um die Bedürfnisse der Flüchtlinge gekümmert. Für Gehbeeinträchtigte wurden Rollstühle für den Ankunftsort bestellt. Ein zunächst in Betracht gezogener KTW wurde, aufgrund des verbesserten Zustandes der Patientin nicht benötigt.

Am verregneten Dortmunder Bahnhof wurde der Zug bereits von wartenden Sanitätern, Helfern und der Bundespolizei mit den erforderlichen Hilfsmitteln empfangen.

Die dankbaren Blicke der erschöpften Flüchtlinge für die gegebenen Hilfeleistungen bestätigten uns in unserem Tun und waren mehr als Dank für unsere Tätigkeit. Wir waren uns einig, dass wir jederzeit erneut einen Flüchtlingszug betreuen würden.

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Weitere Informationen

Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE87370601201201216474  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7